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IGFM hinterfragt Chinas Ankündigung Organentnahmen von Exekutierten zu stoppen

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte Sektion Schweiz hinterfragt die jüngste Ankündigung Chinas, die Organentnahmen von Exekutierten zu stoppen.

Die Entnahme von Organen zu Transplantationszwecken von exekutierten Gefangenen wird international als eine unakzeptierbare Ausserkraftsetzung der Menschenrechte betrachtet und ist ein Missbrauch der Transplantationsmedizin. > Weiterlesen

10. Dezember 2014

IGFM

Allgemein, Allgemein, Pressemitteilung

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Organhandel in China: Organe auf Bestellung? Vortrag und Diskussion

Organe auf Bestellung? Vortrag und Diskussion

Montag, 14. April 2014, 19.00 – 21.00 Uhr

Vortrag und Diskussion

mit

Simone Schlegel, Vizepräsidentin IGFM und

Silvan Fedier, Chinaverantwortlicher IGFM

Internationale Gesellschaft für Menschenrechte

Jährlich werden in China Zehntausende Organtransplantationen durchgeführt. Bis 2006 boten Webseiten von chinesischen Spitälern passende Organe mit einer Wartezeit von 1-4 Wochen an. In China wartet man also Wochen, im Ausland dagegen Jahre auf ein passendes Organ. Ausserdem existiert in China kein organisiertes oder wirksames öffentliches Organspendesystem. Trotzdem ist die Zahl der Transplantationszentren explosionsartig gestiegen.

Ohne funktionierendes Spendersystem, woher stammen all die Organe? Wie ist es möglich, ein passendes Organ innert Tagen zu finden? Zudem versprachen die Webseiten, dass die Organe nicht von Hirntoten stammen würden, da deren Qualität nicht gut sei, sondern von lebenden Menschen.

Werden in China Menschen lebend in einem Spenderpool gehalten, um bei Bedarf das passende Organ auszuwählen? Wir gehen diesem Missbrauch der Transplantationsmedizin nach.

Wir begeben uns an diesem Abend auf die Suche nach Antworten, woher die Organe stammen, was die chinesische Politik sagte, als man sie konfrontierte und vieles mehr.

Das Europäische Parlament bekundete in seiner Entschließung zu Organentnahmen in China (2013/2981(RSP)) vom 12. Dezember 2013 tiefe Besorgnis, es forderte Aufklärung und den Stopp unethischer Praktiken.

14. März 2014

IGFM

IGFM Event

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Herz auf Bestellung

DIE ZEIT - Herz auf Bestellung

In China werden Hingerichteten Organe entnommen – und gegen Bezahlung offenbar auch Patienten aus dem Westen implantiert.

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7. März 2013

Martina Keller

Herz und Niere auf Bestellung

SRF Tagesschau - Herz und Niere auf Bestellung

… Als Drehscheibe dieses blutigen Milliardengeschäfts gilt China, wo Organe von verurteilten Gefangenen sogar auf Bestellung zu haben sind.

Der Markt mit Organen boomt. Erkrankte geben alles für neue gesunde Organe. Weltweit sind dieses Jahr über eine halbe Million Nieren transplantiert worde, mehr als 20’000 Menschen erhielten eine neue Leber  und etwa 3’500 ein neues Herz. Entsprechend einträglich ist auch der illegale Handel. Als Drehscheibe dieses blutigen Milliarden Geschäftes gilt China, wo Organe von verurteilten Gefangenen sogar auf „Bestellung“ zu haben sind. Eine internationale Vereinigung von Medizinern richtet nun eine Pedition an das UNO Hochkommissariat für Menschenrechte in Genf. Denn die Spender sind keineswegs Kriminelle aus dem Todestrakt, sondern Gefangene aus Gewissensgründen, die dann hingerichtet werden, wenn die Organe gebraucht werden. > Weiterlesen

17. Dezember 2012

Tagesschau

Medienberichte, Medienberichte, Reaktionen ausserhalb Chinas, Reaktionen ausserhalb Chinas, Reaktionen ausserhalb Chinas, Transplantation und Menschenrechte, Transplantation und Menschenrechte, Transplantation und Menschenrechte, Transplantation und Menschenrechte

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