ÜBERGABE DES MENSCHENRECHTSPREISES DER IGFM-CH 2008

Almir Narayamoga Surui

Am Samstag, 25. Oktober,  ist in Genf der Menschen-rechtspreis der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM-CH), Sektion Schweiz, an den Indianerhäuptling Almir Narayamoga Surui vergeben worden. Gegen 500 Personen verfolgten in der Victoria Hall die Preisübergabe, welche bei allen Beteiligten viel Emotionen hervorrief. In der Laudatio wurde vor allem das grosse persönliche Engagement des Geehrten für sein Volk, sein Land, den Regenwald und die Umwelt im Allgemeinen hervorgehoben, welche ihn sehr oft in Lebensgefahr brachte.

Die Präsidentin der IGFM-CH, Nationalrätin Barbara Schmid-Federer (Zürich) erwähnte in ihrer Ansprache, der Preis gelte nicht nur einer aussergewöhnlich starken Persönlichkeit, er gelte auch einem ganzen Stamm, den Surui-Indianern in Amazonien, welche sich in friedlicher Weise für ihren Lebensraum, den Regenwald, einsetzen. Die Menschenrechte seien eine internationale Angelegenheit und man müsse die Menschen unterstützen, welche  unter Einsatz ihres Lebens dafür arbeiten. Der Preis besteht in der Aufforstung einer Hektare Regenwald, unter Mithilfe der Organisation Aquaverde.

Umrahmt wurde die Feier von einem Konzert des „Nouvel Orchestre de Genève“ und des Chores GAUDIA, welche die Messe in C-moll von Mozart aufführten.

Die IGFM-CH vergibt den Preis seit 1994. Preisträger waren unter anderen Prof. Joseph Voyame, Dr. Cornelio Sommaruga, S.H. der Dalai Lama und Ständerat Dick Marty.

 

IGFM-CH

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Quelle: Quelle

25. Oktober 2008

IGFM